Geschichte

EHC Burgdorf – since 1959

Zwar ist dokumentiert, dass in Burgdorf bereits seit 1939 Eishockey gespielt wurde, der Grundstein zu einem geregelten Spielbetrieb und Vereinsleben wurde aber erst am 29. April 1959 mit der Gründung des EHB Burgdorf im Restaurant Warteck gelegt. Zum ersten Präsidenten wurde Walter Siegenthaler gewählt, der im Vorstand zudem auf die Mitarbeit von Rolf Buri, Fritz Dubach, Siegfried Ewald, René Oberli, Paul Reber, Walter Schneider, Max Siegenthaler und Alfred Stalder zählen konnte. Weitere treibende Kräfte der ersten Stunde waren auch Hans Bütikofer, Biff Meier, Ernst Rieben und René Schaffer.

12 Präsidenten und viele andere Zugpferde

Auf Walter Siegenthaler folgten mit Jakob Aeschbacher, Hans Böhlen, Walter Stäger; Eduard Ulli, Ueli Heubach, Hansueli Bärtschi, Franz Sulzberger, Stefan Aeschbacher, Werner Bichsel und Thomas Bichsel sowie seit 2017 Didi Blaser elf weitere Präsidenten; dem Gros dieser Vereins-Dirigenten wurde später auch die Ehrenmitgliedschaft verliehen. Der EHCB profitierte in all den Jahren aber stets auch von vielen weiteren Zugpferden und zählt derzeit – von Hansueli Bärtschi bis Andreas Zumstein – 20 Ehren- sowie 62 Freimitglieder.

Von der Lorraine-Natureisbahn zur Localnet-Arena

Nachdem zuvor unter anderem auf der Schützenmatte, im Hofgut und in Oberburg Eishockey gespielt worden war, stand ab dem Winter 1959/60 und dank grossem persönlichem und finanziellem Engagement von Max Siegenthaler eine vom EHCB selbst betriebene Natureisbahn zur Verfügung – wobei in den ersten Zeiten die Meisterschaft manchmal nicht aufgrund der erzielten Resultate, sondern dem Zeitpunkt des Wegschmelzens des Eises entschieden wurde… Für die Entwicklung des Klubs war deshalb natürlich die Inbetriebnahme der Kunsteisbahn KEB in der Neumatt Ende 1963 von existenzieller Bedeutung, wurde doch damit endlich ein geregelter Trainings- und Spielbetrieb möglich. Und gross war schliesslich die Begeisterung, als nach vielen erfolglosen Anläufen ab Mitte 2010 mit der Localnet-Arena endlich eine moderne Halle zur Verfügung stand.

Stete finanzielle Sorgen und Beinahe-Kollaps 2017

Ausgerechnet der Quantensprung in der Infrastruktur hätte dem EHCB dann aber beinahe das Genick gebrochen. Zwar litt der Verein praktisch immer unter finanziellen Sorgen, 2017 eskalierten diese aber zu einem Schuldenberg von gegen 400‘000 Franken. Dass die Burgdorfer Eishockeyaner diese grösste Krise überstanden, ist nicht zuletzt der Verdienst des damals frischgebackenen Präsidenten Didi Blaser, der mit seiner Knochenarbeit eine Sanierung ermöglichte. Finanzielle Nöte sind aber weiterhin ein steter Begleiter der Vereinsführung. Das (strukturelle) Dilemma: nach dem Verursacherprinzip wäre ein ausgeglichener Klubhaushalt eigentlich nur mit Jahresbeiträgen der Aktiven und Junioren von 3‘000 Franken möglich...

1975 an der Schwelle zur NLB

Trotz den ständigen finanziellen Sorgen entwickelte sich der EHCB aber auch sportlich erfreulich, gehört man doch seit dem erstmalige Aufstieg im Jahr 1967 stets der 1. Liga an. Einem Aufstieg in die NLB am nächsten standen die Burgdorfer 1975, als die Equipe von Walter Wittwer erst in den Aufstiegsspielen gegen Sion scheiterte. Der EHCB mischte zwar auch später oft vorne mit, wobei 1992 im mit 2:5 verlorenen Playoff-Halbfinal gegen Langnau mit 2500 Zuschauern sogar ein immer noch gültiger Rekordaufmarsch registriert werden konnte. Ein Jahr später scheiterten die Burgdorfer erst im Gruppenfinal gegen Langenthal, 2012 gegen Lyss und 2014 gegen Wiki in den Halbfinals. Dazwischen resultierte sogar der grösste Erfolg in den 2000-er-Jahren, als der sich der EHCB unter Trainer Fritz Lanz gegen Düdingen im Final um die Schweizer Amateur-Meisterschaft erst in der Verlängerung mit 3:4 geschlagen geben musste.

Der EHCB als Sprungbrett zur NLA …

Dank der stets ausgezeichneten Nachwuchsförderung schafften im Lauf der Jahre zahlreiche EHCB-Akteure den Sprung zu NLA-Klubs. Die ersten, denen der Sprung in die NLA gelang, waren Gerhard Burkhard und Heinz Huggenberger (er wurde 1976 als erster Burgdorfer auch Schweizer Meister) in Langnau sowie Jürg Schafroth in Biel. Ihnen folgten in späteren Jahren unter anderen Mario Rottaris, Marc Reichert (dreimal Schweizer Meister mit dem SC Bern), Daniel Steiner, Martin Stettler, Pascal Sommer und Olivier Schäublin sowie die derzeit immer noch aktiven Alain Berger (Bern), Pascal Berger (Langnau, vorher Bern) und Sämi Kreis (Biel, vorher Bern).

… und in die Nationalmannschaft

Einigen dieser EHCB‘ler gelang sogar der Sprung in die Schweizer Nationalmannschaft. Den Auftakt machte Mario Rottaris, der 34 Länderspiele bestritt, schliesslich aber vor allem als versierter Co-Kommentar des Schweizer Fernsehens populär wurde. Sogar auf 133 Nati-Einsätze brachte es danach Marc Reichert, und später standen mit Daniel Steiner, Pascal und Alain Berger sowie Sämi Kreis weitere Burgdorfer für die Schweiz im Einsatz. Als Erster hatte es allerdings Gerhard Burkhard ins Nationalkader geschafft, der aber nie in einem offiziellen Länderspiel zum Einsatz kam.

Nachwuchs- und Breitensport

„EHC Burgdorf“ steht aber nicht allein für sportliche Erfolge und Meriten. Sondern auch für eine grosse, kompetent geführte Nachwuchs-Abteilung, in der aktuell rund 200 junge Sportler ausgebildet werden und die bei den U20, U17, U15, U13, U11, U9 sowie in der Hockeyschule ihrer Leidenschaft frönen können. Aber auch die Breitensportler finden in der zweiten Mannschaft, die zusammen mit mit dem SV Lyssach geführt wird, sowie den „Old Kyburgers“-Senioren/Veteranen ein sportliches Betätigungsfeld. Eine enge und gute Zusammenarbeit besteht in der Region zudem nicht nur mit Lyssach, sondern seit vielen Jahren auch mit dem EHC Koppigen.

 

Erstes Spiel des EHC Burgdorf
 
 

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